Ich sitz im Auto und schau hinaus,
die Welt sieht nicht immer so friedlich aus,
und doch lächle ich breit und leise dabei,
ich fühl mich so wunderbar, so leicht und so frei.
Ich denke über Menschen nach,
über ihr Glück und auch ihr Leid.
Manch einer hat ne schwere Zeit.
Dann denke ich nach, über dies und das.
An manchen Tagen grüble ich viel zu viel.
Über Dinge und Menschen, die man ändern will.
„Nimm die Menschen, wie sie sind!“,
hämmert Schwiegermutters Satz, in meinem Sinn.
Und schon wieder wird mir klar:
„Ja, stimmt eigentlich“ – Sie hat recht, es ist wahr.
Dieser Augenblick kommt und geht so schnell,
eben noch laut, dann wieder so still,
doch irgendwo tief drin in mir
bleibt dieses warme Jetzt und Hier.
Die Gedanken ziehn weiter, sind schon vorbei,
meinem Herz gehts gut und mir wird warm dabei,
und alles wirkt für den einen Moment
so schön, so ruhig, so … wie man es halt kennt.
Ich schau aus dem Fenster und seh so viel,
fühl mich fröhlich und auch ganz still,
fühl mich frei und auch so leicht,
fühl mich so glücklich — ja, das reicht.
Ich grinse leise vor mich hin,
wirklich ohne großen Sinn,
wer hätte jemals das gedacht —
es ist meine Seele,
welche so herzhaft lacht.
MK