Unwetter in der Nacht – Zwischen Donner, Regen und flackerndem Himmelslicht
Die Nacht lag schwer auf Feld und Baum,
als stammte sie aus einem Traum.
Der Regen fiel in dichtem Kleid,
und füllte jede Dunkelheit.
Der Donner rollte weit und tief,
als ob der Himmel nach uns rief.
Durch Wolken brach ein kalter Schein,
und ließ die Nacht lebendig sein.
Ein Blitz, ein Leuchten, fern und nah,
das man im Dunkel tanzen sah.
Kaum war das helle Licht verglüht,
hat schon das nächste aufgesprüht.
Der Himmel fand in jener Nacht
nicht eine Stunde Ruh und Macht.
Er sprach aus Regen, Sturm und Licht,
und schwieg dazwischen lange nicht.
Es war zugleich so schön, so groß,
und machte jeden Atem los.
Denn zwischen Furcht und Staunen steht
ein Wunder, das man nie versteht.
MK